CBD-Öl beim Hund - Erfahrungen gegen Angst

Leiden wir selbst unter Angst, können wir in vielen Fällen mit rationaler Logik dagegen vorgehen. Bei Hunden sieht das anders aus. Empfinden Hunde Furcht und Angst, kannst Du mit Worten nichts erreichen. Je nach Charakter Deines Tieres sind es unterschiedliche Situationen, in denen der Vierbeiner Angst hat. Erfahrungen vieler Hundebesitzer deuten darauf hin, dass CBD-Öl für Hunde bei Angst ein Gamechanger sein könnte. Ist das wirklich so und mit welcher Wirkung ist zu rechnen?

Warum haben Hunde Angst? Die häufigsten Gründe

Du tust alles dafür, Deinem geliebten Hund ein stress- und angstfreies Leben zu ermöglichen und doch gibt es typische Situationen, in denen sich Angstzustände nicht verhindern lassen. Warum Hunde von Ängsten betroffen sind, kann unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal fehlt den Tieren die Phase der Sozialisierung im Welpenalter, manchmal gab es im Leben des Hundes aber auch traumatische Einschnitte und Erfahrungen.

Bei einigen Tieren kann es aus rassespezifischen Gründen zu Ängsten kommen, andere wiederum reagieren darauf, wenn Du als Besitzer die Führung nicht stark und dominant übernimmst. Letztlich gibt es aber auch noch die typischen Stresssituationen, die selbst einem mutigen Vierbeiner Angst und Bange machen können. Dazu gehören:

  • Silvester und Feuerwerke allgemein
  • Laute Geräusche, die Dein Hund nicht kennt
  • Veränderungen der persönlichen Lebenssituation
  • Besuche beim Tierarzt

Wie CBD dem Hund bei Angst helfen kann

Geht es den Vierbeinern nicht gut, möchtest Du als Hundehalter natürlich alles tun, um die Probleme zu lindern. Angstzustände, die während der Silvesternacht auftreten, dauern oft nur wenige Tage, danach führt Dein Hund sein normales Leben weiter. Manche Tiere entwickeln aber auch in Alltagssituationen Angst, sodass das ganze Leben aus Stress besteht. Es häufen sich Berichte dahingehend, dass CBD-Öl für Hunde Ängste effektiv lindern kann.

Wir wissen aus Studien bei Menschen, dass CBD Depressionen, Ängste und sogar psychotische Episoden positiv beeinflussen kann. Der Absatz an entsprechenden Produkten ist heute höher denn je, vor allem CBD-Öl spielt für viele Menschen eine wichtige Rolle im Alltag. Aber ist die gleiche Wirkung auch bei Hunden möglich? Wenn wir den CBD-Berichten vieler Hundehalter glauben, dann ja!

Schauen wir uns den Aufbau des Körpers und Gehirns eines Hundes an wird klar, dass es einige Gemeinsamkeiten mit dem Menschen gibt. So haben auch Hunde ein Endocannabinoid-System, das auf die gleiche Weise funktioniert wie bei uns. Dieses, aus Rezeptoren bestehende, System im Körper sorgt dafür, dass endogene Cannabinoide die Steuerung vieler Bereiche übernehmen. Sie unterstützen das Immunsystem, sie reduzieren Schmerzen, sie sind verantwortlich für die Produktion von Dopamin und Serotonin. Baut der Körper Endocannabinoide zu schnell ab oder kann sie nicht verarbeiten, entstehen Angststörungen, Unruhe, eine geschwächte Immunabwehr und weitere Symptome.

Gehen wir jetzt davon aus, dass CBD das Endocannabinoid-System dazu anregt, den Abbau körpereigener Endocannabinoide zu verlangsamen, lässt sich die Wirkung erklären. Das Cannabinoid CBD ist darüber hinaus in der Lage, mit den CB1- und CB2-Rezeptoren zu interagieren. Dadurch kann der Wirkstoff die beruhigenden Effekte der eigens im Körper produzierten Botenstoffe verstärken.

Der Serotonin-Spiegel und der Einfluss auf das Wohlbefinden

Serotonin gilt als das Glückshormon des Körpers und hat unter anderem einen Anteil bei der Entstehung von Depressionen. Ein Serotoninmangel begünstigt Angsterkrankungen, aber auch depressive Verstimmungen. In der Schulmedizin wird in einem solchen Fall ein Antidepressivum vom Typ der Serotonin-Wiederaufnahmehemmer verordnet. Dadurch soll verhindert werden, dass Serotonin zu schnell abgebaut wird. Jetzt sprechen wir allerdings von Medikamenten, die für Menschen zugelassen sind und die erhebliche Nebenwirkungen haben können.

Bei Wirkstoffen wie Prozac ist bekannt, dass sie auch bei Hunden mit Traurigkeit und Angst zum Einsatz kommen, viele Tierbesitzer scheuen vor einer solchen Medikation aber zurück.

An diesem Punkt kommt CBD-Öl für Hunde ins Spiel, denn die Öle sollen in der Lage sein, den Serotoninspiegel von Hunden zu erhöhen. Das geht zwar noch aus keinem wissenschaftlichen Testbericht hervor, dafür aber aus zahlreichen Erfahrungen zufriedener Hundebesitzer. Hinzu kommt, dass Cannabidiol darüber hinaus den Anandamid Spiegel erhöhen soll, der ebenfalls für die Entstehung von Ängsten verantwortlich ist.

Wenn das Haustier Panik hat – die richtige CBD-Dosierung finden

Derzeit gilt CBD weder bei Mensch noch Tier als Arzneimittel und somit sind offizielle Informationen zur richtigen Anwendung schlicht nicht vorhanden. Das heutige Wissen zur Behandlung von Angstzuständen bei Hunden durch den Einsatz von Hanföl basiert auf Erfahrungsberichten von Nutzern. Immer mehr Tierärzte wissen die Wirkungen darüber hinaus zu schätzen und geben sich Mühe, CBD als nebenwirkungsarme Alternative zu empfehlen oder einzusetzen.

Bei all dem muss bedacht werden, dass CBD kein Wundermittel ist, sondern lediglich der Unterstützung dienen kann. Hast Du ein ernsthaftes Problem mit Deinem Hund, kann eine Hundeschule hilfreich sein. Hier lernt Dein Vierbeiner seine Traumata zu bearbeiten und die Angst Stück für Stück zu reduzieren.

Geht es um die richtige Dosierung des CBD-Öls, kommen verschiedene Faktoren zusammen. Ein kleiner und leichter Hund benötigt weniger CBD als ein großes, schweres Tier. Zu Beginn ist es ratsam, eine kleine Dosis einzusetzen und den Hund im Blick zu behalten. Hast Du das Gefühl, die Wirkung ist nicht ausreichend, Dein Liebling verträgt CBD aber gut, erhöhst Du die Dosis schrittweise. Notiere Dir die gegebenen Mengen, den Verlauf der Behandlung und die erzielten Ergebnisse, damit du auch mit Deinem Tierarzt darüber sprechen kannst.

Eine Faustregel besagt, dass CBD bei Hunden nach Kilogramm dosiert wird. Pro Kilogramm Körpergewicht können zwischen 0,2 und 0,5 mg CBD eingesetzt werden. Wiegt Dein Hund also 20 Kilogramm, wäre eine Höchstdosis von bis zu 10 mg denkbar.

Tipp: Achte darauf, dass der CBD-Gehalt je nach Produkt variieren kann. Hanföl beginnt meist mit Stärken von 5 % und geht dann hoch bis zu 10 %, 15 % und darüber hinaus.

CBD-Öl für Hunde ohne Stress verabreichen

Hunden und Katzen kannst Du nicht ohne Schwierigkeiten erklären, dass die Hanfpflanze sie bei ihren Beschwerden unterstützen kann. Die Einnahme von Tabletten kann also oft zum Problem werden. Da die meisten CBD-Produkte als Tropfen und Öl zur Verfügung stehen, erleichtert das die Verabreichung etwas. Aufgrund des leicht bitteren Aromas (bei Verwendung eines Hanföls), kann Dein Hund dieses verweigern. Mischt Du das Cannabidiol-Öl hingegen mit etwas dass er liebt, stellt das Aroma kein Problem mehr da.

Tipps, wie Du Angst bei Hunden sonst noch behandeln kannst

Nicht alle Hunde reagieren sofort auf CBD, manchmal passt die Dosierung nicht, manchmal hast Du nicht die richtigen CBD-Produkte gewählt. Leidet Dein Hund unter akuter Angst, zum Beispiel durch einen äußeren Reiz (Silvesternacht etc.), versuche die Umgebung sicherer für ihn zu gestalten. Verhindere, dass er an Silvester alleine bleibt, schließe Fenster und Türen, um Lärm draußen zu lassen.

Wichtig: CBD-Öl für Hunde kann hilfreich sein, wenn Dein Tier generell ängstlich ist oder in bestimmten Situationen unter Furcht leidet. Entwickeln Hunde allerdings spontane Ängste, die zuvor nie vorhanden waren, suche unbedingt Deinen Tierarzt auf. Tiere reagieren manchmal auf diese Weise, wenn sie verborgene Schmerzen haben oder sich durch äußere Umstände gestresst fühlen. Wenn Dein Doc die Gesundheit Deines Lieblings gecheckt hat und nichts findet, sprich ihn auf CBD-Öl an und integriere es in die Behandlung.

Fazit: Hunde können von CBD-Öl bei Angst und Panik profitieren

Die Erfahrungen zahlreicher Tierbesitzer machen klar, dass die Wirkung von CBD-Öl auch für Hunde sinnvoll sein kann. Besprich das Thema mit Deinem Tierarzt, wenn Du unsicher hinsichtlich der Eignung bei Deinem Tier bist. Denke auch daran, dass vorhandene Erkrankungen der Leber ein Ausschlusskriterium sein könnten. CBD wird über die Leber abgebaut, daher kann es bei einer Schädigung zu Problemen kommen.

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